Naturpark-Schule Südschwarzwald

Die Antoniter-Grundschule hat sich im Jahr 2023 auf den Weg gemacht, die Zertifizierung als Naturpark-Schule Südschwarzwald anzustreben. Bei dem Programm setzen sich die Schülerinnen und Schüler in Form von Modulen mit naturkundlichen und kulturbezogenen Themen ihrer Heimat/Region vor dem Hintergrund einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinander. Die Module sind bildungsplankonforme Lerneinheiten, die im Bezug zum jeweiligen regionalen Umfeld stehen. Um diesen Bezug und die Regionalität authentisch zu vermitteln, muss jedes Modul außerschulische Partnerinnen und Partner miteinbeziehen.
Wir danken allen unseren Kooperationspartner herzlich für die neuen Erfahrungen, die die Kinder aus Bottingen und Nimburg bei Ihnen machen dürfen.

Ein großer Tag für die Antoniter-Grundschule

Auszeichnung zur Naturparkschule
 
Frühlingshaft geschmückte Stehtische und eine Luftballongirlande luden am Freitag, den 20. März auf unserem Schulhof zu einer ganz besonderen Feier in unser liebevoll dekoriertes Schulhaus ein.  Gefeiert wurde der Erhalt des Naturpark Siegels, das nach über 3 Jahren konstanter Arbeit nun feierlich verliehen wurde.
Begrüßt wurden die geladenen Gäste mit unserem Schullied, das traditionell alle Schüler:innen  gemeinsam sangen. Nach einer Ansprache unserer Schulleiterin Frau Ercolini, in der sie über das Entstehen der einzelnen Module und über die Wichtigkeit, die Natur als außerschulischen Lernort zu nutzen berichtete, gratulierte der Teninger Bürgermeister Berthold Schuler zum erfolgreichen Weg zur Naturparkschule.
In einem Theaterstück, bei dem alle Klassen beteiligt waren, erfuhren die Gäste auf unterhaltsame Weise, was die Module Apfel, Schaf, Rebe, Schmetterling, Kürbis und Biene, beinhalten. Ein großer Dank geht an dieser Stelle nochmals an den engagierten Einsatz unserer Kooperationspartner, ohne die wir die Module nicht hätten durchführen können.
Nach unserem mitreißenden Abschlusslied, welches eigens für diesen Anlass gedichtet wurde, verliehen Frau Hannelore Reinbold-Mech und Herr Arno Messerschmidt als Beauftragte des Naturpark Südschwarzwald Frau Ercolini feierlich die Urkunde und die Plakette für unser Schulhaus.
Kulinarisch wurde die Gäste mit Sekt, Punsch und einem üppigen Fingerfood Buffet versorgt. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei allen Eltern und insbesondere dem Elternbeirat für die tolle Mithilfe bedanken.  
Um 17. 00 Uhr öffnete die Schule dann die Türen für weitere interessierte Gäste, die sich in den Klassenräumen die verschiedenen Ausstellungen zu den Modulen anschauen und die zahlreichen Mitmachangebote- von Basteln über das Probieren von Honig und frisch gepresstem Apfelsaft- nutzen konnten.
Um 19 Uhr endete ein rundum gelungener Nachmittag auf den alle Beteiligten stolz sein können.

Der Apfel

Apfel im Jahreslauf 2025

Im Rahmen des Naturpark-Moduls „Der Apfel im Jahreslauf“ durften die Erstklässler: innen kräftig mitanpacken. Auf einer Streuobstwiese am Nimberg wurden zuerst die Äpfel vom Boden aufgesammelt und nach essbar und ungenießbar sortiert. Anschließend hatten die Kinder die Gelegenheit mit einem handbetriebenen Zerkleinerer ihre Stärke zu beweisen. Die Apfelstückchen wurden danach mit einer Handpresse zerdrückt, bis frischer Apfelsaft herauskam. Den haben sich alle zufrieden schmecken lassen.

Apfeltag in Klasse 1

Am Donnerstag, den 10. Oktober erlebten unsere Erstklässler einen spannenden Vormittag rund um den Apfel. Im Rahmen unseres Naturpark–Moduls befasst sich die Klasse auf vielfältige Weise mit dem Thema Apfel. Heute durften die Kinder Familie Guldenfels besuchen und zunächst viel Wissenswertes über den Apfel lernen. Anschließend wurde fleißig gearbeitet: Die Äpfel wurden gewaschen, zerkleinert und ausgepresst. Alle haben tatkräftig mitgeholfen. Als Belohnung gab es zum Abschluss im Gasthaus den frisch gepressten Apfelsaft und leckere Apfelmuffins zur Stärkung.
Ein herzliches Dankeschön geht an Familie Guldenfels, die diesen Vormittag so toll für uns vorbereitet und durchgeführt hat.

Das Schaf

Das Schaf – Ein Besuch beim Schäfer 2026

Einen besonders interessanten und aufregenden Lerngang unternahmen die Erstklässler zum Schäfer Herr Dold. Nach einer kurzen Busfahrt empfing der Schäfer die Klasse herzlich auf seiner Wiese, auf der 86 Schafe grasten. Hütehund „Hexe“ zeigte, was ihre Aufgaben sind. Mit Hilfe weniger Kommandos hatte sie die Herde unter Kontrolle und ließ kein Schaf zurück. Eine große Überraschung war ein Lämmchen, welches in der Nacht zuvor geboren wurde. Dieses durften die Schülerinnen und Schüler behutsam streicheln. Herr Dold beantwortet geduldig alle mitgebrachten Fragen. Die Kinder erfuhren, dass Herr Dold seine Hütehunde selbst ausbildet, dass noch keins seiner Schafe gerissen wurde, dass ein Schaf zwischen 10 und 12 Jahre alt werden kann, dass jedes Schaf eine Nummer im Ohr hat, dass die Schafwolle keinen Gewinn einbringt, dass er insgesamt über 600 Schafe besitzt, dass er viel mehr weiblich als männliche Schafe hält und dass die Schafe die Nächte allein eingezäunt verbringen. Zum Schluss durften alle Schafwolle mit nach Hause nehmen. Es war ein toller und lehrreicher Vormittag. Vielen herzlichen Dank an Herrn Dold für seinen Einsatz.

Ein Vormittag bei den Schafen

Nachdem es im Herbst um den Apfel ging, befassten sich die Erstklässler im zweiten Naturpark Modul nun mit dem Thema Schaf. Zunächst hat die Klasse im Sachunterricht 2 Wochen lang jede Menge Wissenswertes erarbeitet und gelernt. Am Freitag stand nun der Höhepunkt der Unterrichtseinheit an: Ein Besuch beim Schäfer Christian Dold und seiner Schafherde, bestehend aus fast 500 Schafen. Gemeinsam mit seinen 4 Hunden hat der Schäfer seine Herde fest im Griff. Das Zusammenspiel von Schäfer, Hunden und Schafen war sehr beeindruckend anzusehen. Die Kinder waren sofort begeistert und mischten sich unter die Herde. Es wurden Lämmchen bestaunt, beobachtet und mit viel Ruhe und Geduld versucht das ein oder andere Schaf zu füttern und zu streicheln. Durch ihr Vorwissen konnten die Kinder das Leitschaf ausmachen und viele konkrete Fragen stellen, die Herr Dold alle geduldig und ausführlich beantwortete. Ausgestattet mit einem prallen Sack voller Schafwolle machten wir uns schweren Herzens auf den Rückweg. Wir alle wären gerne noch länger geblieben. Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Dold für seine Zeit und die Bereitschaft den Kindern das Thema Schaf so anschaulich näher zu bringen.

Rebe im Jahreslauf

Wir haben mit Herrn Pracht Reben geschnitten und gebunden.
Wir haben uns die Triebe angeschaut. Man muss die Zweige schneiden und die Triebe müssen zwei Jahre alt sein, damit neue Trauben daran wachsen. Es gab eine elektrische Schere, die wir ausprobieren durften. Die Schere ist sehr stark. Man muss die Triebe, die man stehen lässt, an einen Draht wickeln und festbinden.
Der Hund Resi war dabei und hat sich von uns streicheln lassen.

Schüler berichten vom herbstlichen Lerngang in die Reben

Wir waren in den Reben. Dort haben wir geschaut, wie die Trauben geerntet wurden. Der Vollernter hat die Trauben voll schnell geerntet. Wir durften zuschauen, wie die Blätter aus dem Vollernter rausgeflogen sind. Es war beeindruckend, dass die Reben so groß waren und die Trauben waren so lecker. Wir durften sogar schauen, wie der Saft gepresst wurde, das war spannend. Dann durften wir Traubensaft probieren, der war lecker!
Es war toll, dass wir sehen durften, wie die Trauben geerntet werden, die wir essen.

Der Schmetterling

Der Kürbis

Kürbisernte 2025

Am 15. Oktober haben wir Viertklässler im Nebel die Kürbisse geerntet, die wir in der 3. Klasse gepflanzt haben, geerntet. Das war das Feld von Familie Mick. Wir mussten uns durch das hohe Unkraut kämpfen, damit wir die Kürbisse finden konnten. Manche Kürbisse waren echt riesig. Wir haben sie zu zweit oder zu dritt getragen. Herr Mick hat den Traktor gefahren, während Frau Mick uns die Kürbisse auf dem Hänger abgenommen hat,
Als wir keinen Kürbis mehr finden konnten, sind wir zum Hof der Familie Mick gelaufen. Dort haben wir die Kürbisse gründlich gewaschen und gezählt. Es waren 69 Kürbisse.
Wir waren natürlich alle sehr nass und deswegen mussten wir uns umziehen.
Die Kürbisse verkaufen wir am Samstag beim Kürbisfest des Fördervereins.
Es hat viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das Fest.
Henri, Maximilian, Julius

Kürbisse ziehen und auspflanzen 2025

Endlich durften wir Drittklässler die vorgezogenen Kürbisse ins Freiland aussetzen!
Nachdem wir im Unterricht schon viel über den Kürbis gelernt haben, hatte das Warten am 15. Mai - letzter Tag der Eisheiligen -  ein Ende. Die Kürbissetzlinge, die wir aus den Samen der Kürbisernte vom Herbst vorgezogen hatten, waren im Klassenzimmer schon gewaltig gewachsen. Teilweise waren sie schon so groß, dass beim Transport aufs Feld einige Setzlinge abgebrochen sind. Familie Mick hatte den Kürbisacker bereits vorbereitet und Frau Mick leitete uns an. Zuerst hieß es nun eine Schnur zu spannen. Entlang dieser Schnur setzten wir die Kürbissetzlinge in einem Abstand von ca. 1,50 m ein. Als alle Setzlinge eingepflanzt waren, ergänzten wir mit Samen. Wenn wir Glück haben, kommen alle 135 Kürbispflanzen!
Nach dem Setzen hieß es noch: Wässern. Zum Glück hatte Familie Mick einen großen Wassertank aufgestellt. 
Wir sind gespannt, was mit unseren Kürbissen weiter passiert.

Kürbisernte der Klasse 4

Anfang Oktober war Erntezeit. Wir gingen mit Matschhosen, Regenjacken und Gummistiefeln zum Feld. Es war sehr aufregend. Jetzt wurden alle Kürbisse geerntet. Herr Mick kam mit einem Traktor und wir trugen die Kürbisse zum Anhänger. Frau Mick half uns dann beim Aufladen. Als alle Kürbisse geerntet waren, fuhren Herr und Frau Mick mit der Ernte auf ihren Hof. Wir kamen hinterher. Auf dem Hof wurden die Kürbisse im kalten Wasser gewaschen. Sie waren sehr dreckig. Dann haben wir sie in Kisten gepackt, um sie am nächsten Tag beim Kürbisfest zu verkaufen.
Leni Klasse 4

Kürbisfest des Fördervereins

Herbstliche Dekoration, leckere Waffeln und Kürbissuppe, einen Auftritt des Kinderchors und natürlich jede Menge Kürbisse- all das gab es am Samstag, den 12.10.2024 auf dem Schulhof in Nimburg. Bereits zum 2. Mal veranstaltete der Förderverein der Antoniter- Grundschule das gut besuchte Kürbisfest. Dieses Mal gab es jedoch eine Besonderheit: Alle zu verkaufenden Kürbisse wurden von den derzeitigen Viertklässlern selbst angebaut und geerntet. Im Rahmen des Moduls der Naturparkschule zogen die Schülerinnen und Schüler diese aus Kürbiskernen im Klassenzimmer, pflanzten sie auf ein Feld und ernteten schließlich die fertigen Kürbisse. So konnten die schönen Exemplare nun am Samstag von den Kindern verkauft und direkt vor Ort geschnitzt oder zur Dekoration mit nach Hause genommen werden. Ein großes Dankeschön geht an Familie Mick, die der Klasse das Feld zur Verfügung gestellt und die Kinder tatkräftig unterstützt hat.

Beim Kürbisfest 2024 (2 MB) werden die von den Viertklässlern im Rahmen des Naturparkschulen-Moduls gezüchteten Kürbisse verkauft.

Wasser

Die Biene

Am 24. Juli 2025 machten sich die Kinder der Klasse 4 mit dem Bus auf den Weg nach Bottingen zu Herrn Schnitter und seiner kleinen Bienenmanufaktur.
Dort wurden alle herzlich in Empfang genommen. Zuerst durften die Kinder beim Honigschleudern zuschauen. Dafür wurden bei den Honigzellen erst die Wachsdeckel entfernt. Durch das Drehen der Trommel und der Zentrifugalkraft wurde der Honig aus den Zellen gedrückt. Der Honig lief an der Innenwand herunter und sammelte sich am Boden der Trommel. Über den Auslaufhahn wurde der Honig in ein Glas abgelassen. Anschließend wurde der Klasse ein Wabenrahmen mit vielen fleißigen Bienen und der Bienenkönigin gezeigt und viele interessante Informationen mitgegeben. Zum krönenden Abschluss gab es eine Honigbrot-Verkostung und ein kleines Gläschen Honig für jedes Kind als Geschenk. Ein großes Dankeschön an Familie Schnitter!

Das Feuer

Im Rahmen des Natur-Parkmoduls „Feuer“ besuchte die 4. Klasse kurz vor den Osterferien die Freiwillige Feuerwehr der Abteilung Nimburg-Bottingen. 
Abteilungskommandant Herr Nahr und Herr Dörr hießen die Kinder herzlich willkommen. Zu Beginn wurde den Schüler*innen im Feuerwehrhaus eine kleine Präsentation rund um die Feuerwehr gezeigt. Anschließend hörte die Klasse gespannt zu, als die Schutzausrüstung präsentiert wurde. Auf dem Hof wurde danach das Löschgruppenfahrzeug erklärt. Dabei konnten die Kinder die technischen Ausrüstungsgegenstände genauer unter die Lupe nehmen. In drei Gruppen aufgeteilt, durften die Schüler*innen das Funkgerät testen und in das Einsatzfahrzeug sitzen, den Wasserschlauch benutzen und die Schutzausrüstung anprobieren. Zur großen Begeisterung  ertönte zum Abschluss noch die Sirene.
Einen herzlichen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Nimburg-Bottingen, die diesen spannenden und interessanten Lerngang ermöglicht hat!